Geniale Butterplätzchen: 3 Knet-Geheimnisse

Photo of author

amine

December 12, 2025

Stapel von goldgelben, rechteckigen Butterplätzchen, bestreut mit grobem Zucker, auf einem weißen Teller.

Ach, Weihnachten! Da gibt es doch nichts Schöneres, als wenn es in der Küche nach Zimt und frisch gebackenen Keksen duftet, oder? Ich liebe ja all die aufwendigen Sachen, aber wenn es mal schnell gehen muss und trotzdem wunderbar schmeckt, greife ich immer sofort zu diesen klassischen Butterplätzchen. Die sind so unglaublich einfach, aber sie haben diesen tollen, zarten Biss.

Das Geheimnis, das ich ganz schnell lernen musste, ist: Weniger ist mehr beim Kneten! Wenn man diesen Mürbeteig zu lange bearbeitet, wird’s zäh statt mürbe. Vertrauen Sie mir da, ich hab schon zu viel zähen Teig gerettet, um das nicht zu wissen! Diese Aromen – entweder mit frischer Zitrone oder einem Hauch Zimt – machen sie unwiderstehlich. Und das Beste? Sie sind der perfekte Start für alle, die ihre ersten Plätzchen backen wollen. Fast vergessen, hier ist das Bild von meinem ersten Versuch, wo sie noch etwas zu dunkel geraten sind! Schau mal her!

Stapel goldgelber Butterplätzchen, bestreut mit grobem Zucker, auf einem hellen Teller.

Warum dieses Rezept für Butterplätzchen perfekt ist

Ganz ehrlich, was ich an diesen Butterplätzchen so liebe, ist, dass sie so ehrlich sind. Kein Schnickschnack, einfach guter Geschmack und tolle Ergebnisse. Sie sind so vielseitig – ob Sie sie klassisch mit Hagelzucker bestreuen oder vielleicht sogar mal etwas Neues probieren wollen. Für mich sind sie das Paradebeispiel für ein gelungenes Weihnachtsgebäck.

Aber der größte Pluspunkt ist wirklich, wie schnell der Teig fertig ist und wie sie sich verhalten. Sie sind der absolute Hit, wenn man wenig Zeit hat, aber trotzdem diesen klassischen Mürbeteig-Genuss möchte.

Kurze Knetzeit für den perfekten Mürbeteig

Wenn Sie diesen Teig zu lange in der Maschine lassen, passiert was? Genau, er wird hart und zäh. Das liegt daran, dass sich das Gluten im Mehl entwickelt und wir wollen doch keine kleinen Kekse, die man kaum kauen kann, oder? Wir wollen diesen zarten, fast zerfallenden Biss.

Deswegen ist es so wichtig, wirklich nur so lange zu kneten, bis sich alles gerade eben zu einer Kugel verbindet. Es fühlt sich fast roh an, aber vertrauen Sie mir, diese kurze Behandlungszeit sorgt dafür, dass Ihre Butterplätzchen später auf der Zunge zergehen. Das ist das Allerwichtigste, das habe ich durch viel Übung gelernt!

Zutaten für die klassischen Butterplätzchen

Okay, wenn wir uns die Zutatenliste für diese wunderbaren Butterplätzchen anschauen, sehen Sie, wie überschaubar das Ganze ist. Das ist das Schöne am traditionellen Backen – man braucht nicht 15 exotische Dinge! Wir setzen auf Qualität bei den Basics. Wichtig bei der Butter ist, dass sie wirklich zimmerwarm ist, damit sie sich später schön mit dem Puderzucker verbindet. Das hilft uns, die Knetzeit kurz zu halten!

Ich habe übrigens mal ein bisschen experimentiert, was passiert, wenn man das Mehl tauscht – ich empfehle Ihnen, bei der Type 405 zu bleiben, wenn Sie meinen Tipp zur kurzen Knetzeit befolgen wollen. Für alle, die gern variieren, habe ich hier ein paar Ideen zu möglichen Austausch-Zutaten gesammelt, falls Sie mal was testen wollen: Hier geht’s zu meinen Substitutionstipps.

Zutaten für den Plätzchenteig

Für unseren Mürbeteig brauchen wir nur die nötigsten Dinge. Den Puderzucker bitte unbedingt sieben, sonst gibt es kleine weiße Klümpchen, und das wollen wir bei diesen feinen Butterplätzchen vermeiden. Denken Sie daran: Die Butter sollte weich sein, aber nicht geschmolzen, richtig schön cremig soll es werden!

  • 125 g Puderzucker, gesiebt
  • 250 g Butter (zimmerwarm für den besten Effekt!)
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • 375 g Weizenmehl Type 405
  • Schale von 1/2 Bio-Zitrone (unbehandelt) ODER 1 Prise Zimt

Zutaten für die Dekoration der Butterplätzchen

Die Deko ist einfach gehalten, damit der Geschmack der Butter im Vordergrund steht. Aber ein bisschen Glanz muss einfach sein, finden Sie nicht auch? Ein schöner Hagelzucker sieht einfach festlich aus auf diesen Butterplätzchen!

  • 1 Eigelb zum Bestreichen
  • Hagelzucker oder Zuckerstreusel nach Belieben

Stapel von runden, buttrigen Butterplätzchen, bestreut mit Kristallzucker, auf einem hellen Teller.

Schritt-für-Schritt-Anleitung für Ihre Butterplätzchen

Jetzt wird’s ernst, aber keine Sorge, diese Schritte sind kinderleicht. Das Wichtigste, was Sie sich merken müssen, ist die Zeit, die wir dem Teig geben, und die Zeit, die wir ihm NICHT geben – nämlich beim Kneten! Wenn Sie diese Anleitung befolgen, bekommen Sie garantiert die besten Butterplätzchen auf dem Tisch. Ich habe hier alle wichtigen Details, die meine Oma mir damals eingetrichtert hat, zusammengefasst.

Teig vorbereiten und Aromatisieren

Zuerst entscheiden Sie sich: Zitrone oder Zimt? Beides ist super, aber man muss sich festlegen! Wenn Sie die Variante mit der Zitrone wählen, was ich persönlich liebe, müssen Sie unbedingt eine unbehandelte Bio-Zitrone nehmen, klar. Jetzt kommt der kritische Punkt: Werfen Sie alles zusammen in die Maschine und hören Sie auf zu kneten, sobald es gerade eben eine Einheit ist. Ich rede von maximal anderthalb Minuten! Danach ist Schluss, sonst wird’s nix mit dem zarten Biss.

Kühlen und Ausrollen der Butterplätzchen

Nach dem kurzen Knetvorgang wickeln Sie den Teig in zwei flache Scheiben, damit er schneller durchkühlt, und legen ihn für volle drei Stunden ins kälteste Fach des Kühlschranks. Glauben Sie mir, diese Kältepause ist Gold wert für die Konsistenz Ihrer Butterplätzchen! Wenn es dann ans Ausrollen geht: rollen Sie den Teig ruhig etwas dicker aus, so ein halber Zentimeter darf das schon sein. Und benützen Sie unbedingt diesen flachen Pfannenwender, um die Plätzchen anzuheben – wenn man sie mit den Fingern hochhebt, verziehen sie sich sofort.

Ich verlinke Ihnen hier mal meine besten Tipps, wie man Plätzchen sicher vom Blech bekommt, falls Sie das noch üben müssen!

Backen und Verzieren der Plätzchen

Der Ofen muss auf 150 Grad Umluft vorgeheizt sein. Das ist eine relativ niedrige Temperatur, die wir brauchen, damit die Butterplätzchen innen mürbe bleiben, während sie außen nur ganz leicht gebräunt werden. Achten Sie darauf, dass der Rand gerade mal anfängt, hellbraun zu werden – dann sind sie fertig! So etwa 8 bis 12 Minuten, je nach Dicke. Bestreichen Sie sie vor dem Backen mit dem Eigelb und werfen Sie den Hagelzucker drüber. Sie werden sehen, die sehen sofort viel festlicher aus!

Stapel von frisch gebackenen Butterplätzchen mit grobem Zuckerkristallen auf einem hellen Teller.

Tipps für das Gelingen Ihrer Butterplätzchen

So, jetzt mal Butter bei die Fische: Auch wenn dieses Rezept für Butterplätzchen total einfach ist, gibt es immer kleine Hürden, oder? Der wichtigste Tipp, den ich euch mit auf den Weg geben muss: Wenn Sie von Hand kneten, halten Sie sich bitte genauso streng an die Zeitvorgabe wie bei der Küchenmaschine. Man unterschätzt schnell, wie schnell die Hände den Teig erwärmen und die Glutenstränge aktivieren.

Ich habe mal nachgelesen, wie man das mit den Crinkle Cookies vergleicht, falls Sie mal eine andere Richtung ausprobieren wollen – die Textur ist da ja oft anders. Hier sind ein paar Gedanken dazu, aber für unsere Butterplätzchen gilt: Schnell und kalt!

Umgang mit Teigresten

Was mache ich, wenn ich die Hälfte der Plätzchen ausgestochen habe und der Rest vom Teig nur noch in einer Wärme liegt? Ganz wichtig: Die Reste nicht einfach neu ausrollen! Formen Sie die Reste schnell wieder zu einer Kugel, wickeln Sie sie fest in Folie und ab zurück in den Kühlschrank. Erst wenn der Rest richtig kalt ist, können Sie ihn erneut ausrollen, sonst werden die nächsten Butterplätzchen nichts.

Häufige Fragen zu Butterplätzchen

Ich weiß, die Butterplätzchen sind schnell gemacht, aber manchmal kommen beim Backen trotzdem Fragen auf, gerade wenn man sie mit anderen Sorten vergleicht, vielleicht sogar mit diesen etwas klebrigeren Crinkle Cookies. Hier habe ich ein paar schnelle Antworten für Sie gesammelt, die Ihnen beim nächsten Mal helfen sollen!

Kann ich Butterplätzchen ohne Formen backen?

Absolut! Wenn Sie gerade keine Lust auf Formen haben, rollen Sie den Teig einfach etwas dicker aus, vielleicht einen guten halben Zentimeter. Dann nehmen Sie ein Messer und schneiden Sie ordentliche Quadrate oder Rechtecke. Oder nehmen Sie ein Trinkglas als runde Alternative. Das geht auch prima und ist superschnell.

Wie lagere ich die fertigen Butterplätzchen am besten?

Das ist das Schöne an klassischen Butterplätzchen: Sie sind robust! Lagern Sie sie am besten in einer fest verschlossenen Dose an einem kühlen, trockenen Ort. So halten die richtig gut, oft sogar vier Wochen oder länger. Sie werden nur mit der Zeit etwas fester, aber sie schmecken trotzdem noch fantastisch!

Ist der Zuckerüberzug bei diesen Plätzchen wichtig?

Für diese speziellen Butterplätzchen ist der Hagelzucker oder Streusel obenauf eher Deko als ein Muss, ganz anders als bei manchen anderen Sorten, wo ein fester Zuckerüberzug das Rezept definiert. Er gibt einfach diesen schönen Crunch und sieht festlich aus. Wenn Sie lernen wollen, wie man einen perfekten Zuckerguss macht, der auch hält, habe ich hier noch ein paar wichtige Techniken für Sie. Aber für diese hier reicht der Hagelzucker völlig aus!

Warum ist Kneten so kurz beschrieben?

Das ist der Schlüssel zum Erfolg! Der Mürbeteig soll nicht elastisch werden. Wenn Sie zu lange kneten, binden Sie zu viel Gluten und das Ergebnis ist ein harter Keks. Kurz mischen, bis alles gerade so zusammenkommt, dann kühlen – das darf man nicht vergessen!

Stapel von runden, goldbraunen Butterplätzchen, bestreut mit grobem Zucker.

Lagerung und Haltbarkeit der Butterplätzchen

Jetzt kommt der Teil, der oft unterschätzt wird: die Aufbewahrung! Wenn Sie sich so viel Mühe mit diesen zarten Butterplätzchen gegeben haben, sollen sie natürlich auch lange gut bleiben, nicht wahr? Mein Tipp ist immer: Nutzen Sie eine fest schließende Keksdose. Das ist super wichtig, damit keine Luftfeuchtigkeit rankommt, die den Mürbeteig aufweichen könnte.

Lagern Sie die Dose kühl und dunkel, zum Beispiel in der Speisekammer. Wenn Sie sie nicht gerade im Kühlschrank aufbewahren (was auch geht, aber ich finde die Raumtemperatur besser), halten sich die Plätzchen locker drei bis vier Wochen frisch. Das ist doch genial für die Vorweihnachtszeit, da hat man immer einen Keks griffbereit!

Nährwertangaben (Geschätzt)

Ich bin ja keine Ernährungsberaterin, das muss ich ganz ehrlich sagen! Aber wenn Sie wie ich etwa 40 Plätzchen aus diesem Rezept bekommen, dann ist es gut zu wissen, was da ungefähr drinsteckt. Das hier ist wirklich nur eine grobe Schätzung basierend auf den Standardzutaten, die wir verwendet haben. Nichts davon ist wissenschaftlich exakt, aber es gibt Ihnen eine Orientierung!

Wenn Sie vielleicht neugierig sind, wie sich hier zum Beispiel Himbeer-Crinkle-Cookies schlagen, die ja oft etwas anders sind, dann schauen Sie doch mal hier vorbei: Hier geht’s zum Himbeer-Rezept. Aber für unsere guten alten Butterplätzchen gilt ungefähr folgendes pro Stück:

  • Kalorien: ca. 110 kcal
  • Fett: ca. 6 g
  • Eiweiß: ca. 1,5 g
  • Kohlenhydrate: ca. 11 g

Ist doch ganz okay für einen kleinen Weihnachtsnascher, oder? Hauptsache, sie schmecken wunderbar zart!

Teilen Sie Ihr Ergebnis der Butterplätzchen

So, jetzt sind Sie dran! Ich hoffe wirklich, dass Ihre Butterplätzchen genauso wunderbar mürbe geworden sind, wie Sie es sich vorgestellt haben. Backen macht nur halb so viel Spaß, wenn man es für sich behält, finden Sie nicht auch? Erzählen Sie mir doch mal in den Kommentaren, ob Sie die Variante mit Zitrone oder Zimt gewählt haben.

Ich liebe es, Ihre Bilder zu sehen! Wenn Sie mögen, geben Sie der Anleitung auch gerne eine 5-Sterne-Bewertung, wenn es bei Ihnen geklappt hat. Ich freue mich riesig, wenn wir diesen Genuss teilen können!

Ein Stapel frisch gebackener Butterplätzchen, bestreut mit grobem Zucker, auf einem hellen Teller.

Butterplätzchen

Dieses Rezept beschreibt die Zubereitung von klassischen Butterplätzchen, die Sie entweder mit Zitronenschale oder Zimt aromatisieren können. Der Schlüssel zu perfekten Plätzchen ist eine kurze Knetzeit des Mürbeteigs.
Prep Time 20 minutes
Cook Time 10 minutes
Kühlzeit 3 hours
Total Time 3 hours 30 minutes
Servings: 40 Stück
Course: Kekse & Plätzchen
Cuisine: Deutschland

Ingredients
  

Für den Plätzchenteig
  • 125 g Puderzucker, gesiebt
  • 250 g Butter
  • 1 Eigelb
  • 1 Msp Salz
  • 375 g Weizenmehl Type 405
  • 1/2 Bio-Zitrone Schale (wahlweise) unbehandelt
  • 1 Msp Zimt (wahlweise)
Für die Deko
  • 1 Eigelb zum Bestreichen
  • nach Belieben Hagelzucker oder Zuckerstreusel

Equipment

  • Küchenmaschine mit Knethaken
  • Keksformen
  • Flacher Pfannenwender

Method
 

  1. Wählen Sie, ob Sie die Variante mit Zitrone oder Zimt backen möchten. Für die Zitronen-Variante die unbehandelte Bio-Zitrone heiß abwaschen und die Hälfte der Schale abraspeln.
  2. Geben Sie die Zitronenschale (oder Zimt für die Zimt-Variante), den Puderzucker, die Butter und alle weiteren Zutaten in die Küchenmaschine. Kneten Sie den Teig so kurz wie möglich, bis er zusammenhängt. Achten Sie darauf, dass die Rührzeit unter 1,5 Minuten bleibt, um einen bröseligen Mürbeteig zu vermeiden.
  3. Formen Sie den Teig zu einer Kugel, teilen Sie diese in zwei Hälften und wickeln Sie jede Hälfte in Frischhaltefolie. Lassen Sie den Teig 3 Stunden im Kühlschrank (unterstes Fach) ruhen.
  4. Heizen Sie den Backofen auf 150 Grad Umluft vor.
  5. Nehmen Sie eine Teighälfte heraus und rollen Sie diese recht dick auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche aus. Stechen Sie Plätzchen mit Formen aus und legen Sie diese vorsichtig mit einem flachen Pfannenwender auf zwei mit Backpapier belegte Bleche.
  6. Bestreichen Sie die Plätzchen nach Belieben mit Eigelb und verzieren Sie sie mit Hagelzucker oder Streuseln.
  7. Formen Sie die Teigreste zu einer Kugel und legen Sie diese bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank.
  8. Backen Sie die Plätzchen im Backofen auf der untersten und der zweiten Schiene von oben für etwa 8 bis 12 Minuten. Die Plätzchen sollen nur am Rand leicht bräunen und innen hell bleiben.
  9. Lassen Sie die Plätzchen nach dem Backen auf dem Blech etwas auskühlen. Geben Sie sie dann zum vollständigen Kühlen auf eine ebene Fläche. Belegen Sie die Backbleche mit der nächsten Runde Butterplätzchen und wiederholen Sie den Vorgang, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist.

Notes

Wenn Sie den Teig von Hand kneten, achten Sie ebenfalls auf eine kurze Knetzeit, um die Textur des Mürbeteigs zu erhalten.

Leave a Comment

Recipe Rating