Perfekter Burgunderbraten: 3 Stunden Schmorzeit

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monica souza

November 8, 2025

Close-up of perfectly sliced Burgunderbraten, showcasing its pink, juicy interior and rich sauce.

Ah, der Burgunderbraten! Wenn ich an dieses Gericht denke, kriege ich sofort Lust auf ein gemütliches Sonntagsessen mit der Familie. Es ist eines dieser Rezepte, die einem das Gefühl von Geborgenheit und Tradition geben – wisst ihr, so richtig zum Wohlfühlen. Dieses Prachtstück wird ja ganz langsam im Ofen geschmort, bis es fast von selbst zerfällt, und die Sauce? Ein Traum! Ich erinnere mich noch gut, wie meine Oma ihn für besondere Anlässe zubereitete, und jedes Mal, wenn ich ihn mache, fühlt es sich an, als würde ein bisschen von ihrer Liebe mit in den Topf wandern. Ein echtes Schmuckstück für jeden Tisch!

Warum Sie diesen klassischen Burgunderbraten lieben werden

Ganz ehrlich? Dieser Burgunderbraten ist einfach ein Traum! Hier sind nur ein paar Gründe, warum er schnell zu Ihrem neuen Lieblingsgericht werden wird:

  • Unglaublich zart: Durch das langsame Schmoren wird das Fleisch butterweich und zergeht praktisch auf der Zunge.
  • Tiefe, reiche Aromen: Rotwein, kräftiges Rindfleisch und das Gemüse ergeben eine Sauce, die einfach unschlagbar ist.
  • Minimaler Aufwand, maximaler Geschmack: Ja, er braucht Zeit im Ofen, aber die meiste Arbeit machen die Hitze und der Bräter für Sie!
  • Perfekt für besondere Anlässe: Ob Sonntagessen, ein Geburtstagsessen oder die Feiertage – dieser Braten ist immer ein Highlight.
  • Vielseitig kombinierbar: Er passt einfach zu allem! Klöße, Kartoffelpüree, Rotkohl – was Ihr Herz begehrt.

Die Zutaten für Ihren perfekten Burgunderbraten

Damit Ihr Burgunderbraten wirklich perfekt wird – also schön zart, saftig und mit einer herrlichen Sauce –, brauchen Sie gute Zutaten. Auf die Qualität kommt es an, besonders beim Fleisch und beim Wein! Hier ist alles, was auf Ihre Einkaufsliste gehört:

Für den Braten:

  • 1,5 kg Rinderbraten (Ich nehme am liebsten ein Stück aus der Keule, das wird schön zart!)
  • 2 EL Öl (damit er schön Farbe bekommt)
  • 2 Zwiebeln, gewürfelt (die geben der Sauce so viel Geschmack!)
  • 2 Karotten, gewürfelt
  • 1 Knollensellerie, gewürfelt
  • 2 EL Tomatenmark (bringt eine tolle Tiefe rein)
  • 500 ml Rotwein (Nehmen Sie einen guten Burgunder! Er muss nicht teuer sein, aber schmecken sollte er schon.)
  • 500 ml Rinderbrühe
  • 2 Zweige Thymian
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz, nach Geschmack
  • Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, nach Geschmack

Zum Binden der Sauce:

  • 1 EL Speisestärke, mit etwas kaltem Wasser angerührt

Schritt-für-Schritt-Anleitung für den perfekten Burgunderbraten

So, jetzt wird’s ernst! Dieses Rezept ist wirklich kein Hexenwerk, man muss nur ein paar kleine Dinge beachten, dann wird Ihr Burgunderbraten zum Star. Vertrauen Sie mir, das bisschen Geduld lohnt sich am Ende riesig. Hier ist der ganze Ablauf, ganz einfach erklärt:

Vorbereitung des Fleisches und Gemüses

Erstmal den Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen – das ist wichtig, damit er schön gleichmäßig gart. Dann nehmen Sie Ihren schönen Rinderbraten und würzen ihn von allen Seiten ordentlich mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer. Das Anbraten im heißen Öl ist dann der erste Geschmackstrick: Jede Seite bekommt eine schöne Kruste. Das machen wir im Bräter, und danach kommt der Braten kurz raus, damit er nicht doch schon zu gar wird. Dann wandert das schön gewürfelte Gemüse – Zwiebeln, Karotten und Sellerie – in den Bräter. Das wird kurz mit angeröstet, bis es ganz leicht Farbe annimmt.

Close-up of sliced Burgunderbraten, a traditional German roast beef, with a rich red wine sauce and fresh thyme.

Das Anbraten und Ablöschen für tiefen Geschmack

Nachdem das Gemüse ein bisschen Farbe bekommen hat, geben Sie das Tomatenmark dazu und rösten es kurz mit an. Das bringt so eine tolle Tiefe in die Sauce! Jetzt kommt der Star, der Rotwein! Da löschen wir den Bräter damit ab und lassen das Ganze kurz einkochen. Das ist wichtig, damit der Alkohol verdampft und nur der tolle Weingeschmack übrig bleibt. Dann kommt die Rinderbrühe, die Thymianzweige und das Lorbeerblatt dazu und wird einmal gut durchgerührt. Ach ja, und den angebratenen Braten legen wir jetzt wieder zurück in den Bräter. Die Flüssigkeit sollte ihn so zur Hälfte bedecken. Wenn nicht, einfach noch ein bisschen Brühe oder Wasser nachgießen.

Der Schmorvorgang im Ofen

Jetzt ist der Bräter dran! Deckel drauf, und ab damit in den vorgeheizten Ofen. Da darf er nun für ungefähr 3 Stunden schmoren. Das ist die meiste Zeit reine Ruhezeit für Sie! Zwischendurch, so nach der Hälfte der Zeit, ist es eine gute Idee, den Braten einmal zu wenden. So gart er schön gleichmäßig. Er ist fertig, wenn er sich mit einer Gabel ganz easy einstechen lässt und fast von selbst auseinanderfällt. Das ist das Zeichen für einen perfekten Burgunderbraten – perfekt zart!

Close-up of sliced Burgunderbraten, a German pot roast, glistening with a rich, dark sauce.

Fertigstellung der Sauce und Ruhenlassen

Wenn der Braten endlich so weit ist, holen wir ihn aus dem Bräter und stellen ihn kurz warm. Die Flüssigkeit im Bräter – das ist unsere Sauce! Wir fischen die Thymianzweige und das Lorbeerblatt raus. Manche mögen es ja ganz glatt, dann pürieren wir die Sauce mit einem Stabmixer oder streichen sie durch ein feines Sieb. Wer es rustikaler mag, lässt das Gemüse drin. Zum Schluss binden wir die Sauce mit der angerührten Speisestärke, bis sie die richtige sämige Konsistenz hat. Schmecken Sie sie noch mal mit Salz und Pfeffer ab. Und jetzt ganz wichtig: Lassen Sie den Braten vor dem Anschneiden unbedingt mindestens 30 Minuten ruhen! Das ist Gold wert für die Saftigkeit. Dann schneiden Sie ihn in Scheiben und servieren ihn mit der tollen Sauce. Oh, und denken Sie dran, diesen leckeren Braten können Sie auch super vorbereiten!

Close-up of sliced Burgunderbraten on a wooden board, with rich red sauce.

Tipps für den perfekten Burgunderbraten

Ach, ein richtig guter Burgunderbraten ist einfach etwas Besonderes, oder? Damit Ihnen das auch jedes Mal gelingt, hab ich hier ein paar kleine Geheimnisse verraten, die wirklich einen Unterschied machen:

Das richtige Fleisch: Ich sag’s ja immer wieder, die Basis muss stimmen! Für einen Burgunderbraten eignen sich am besten Stücke, die beim langsamen Garen richtig schön zart werden. Denken Sie an aus der Keule, die Schulter oder auch ein schönes falsches Filet. Wichtig ist, dass es nicht zu mager ist, ein bisschen Fett ist Gold wert für den Geschmack und die Saftigkeit. Lassen Sie sich ruhig mal vom Metzger beraten, der weiß oft genau, was gut ist!

Der Wein – kein Sparfuchs sein: Für die Sauce nehmen wir ja einen Burgunder, klar. Aber bitte, nehmen Sie keinen Wein, den Sie selbst nicht trinken würden! Ein trockener Spätburgunder oder ein anderer guter Rotwein macht den Unterschied zwischen einer einfachen und einer wirklich umwerfenden Sauce. Der Wein gibt dem Ganzen Tiefe und Aroma, also investieren Sie hier ruhig ein paar Euro mehr. Es lohnt sich wirklich!

Geduld ist der Schlüssel: Ich weiß, warten ist doof. Aber gerade beim Burgunderbraten zahlt sich Geduld doppelt aus. Langsames Schmoren bei niedriger Temperatur ist das A und O. So wird das Fleisch butterweich und die Aromen können sich richtig entfalten. Keine Eile, einfach den Ofen seine Arbeit machen lassen. Und das Ruhenlassen vor dem Anschneiden? Unbedingt machen! Das hält den Bratensaft drinnen und macht ihn mega saftig. Glauben Sie mir!

Tipp aus meiner Küche: Falls Sie mal keine Zeit haben, die Sauce zu pürieren oder durchzupassen, machen Sie sich keinen Kopf. Mit dem Gemüse drinnen schmeckt sie auch super rustikal! Ach, und falls Sie mal eine Lauchzwiebel übrig haben, die klein geschnitten mit anbraten, das gibt auch nochmal extra Geschmack. Wenn Sie mehr über diesen Klassiker erfahren wollen, schauen Sie doch mal hier auf Wikipedia. Und eine tolle Idee für Beilagen finden Sie auch hier bei mir!

Häufig gestellte Fragen zum Burgunderbraten

Manchmal tauchen ja doch noch ein paar Fragen auf, wenn man so ein leckeres Gericht wie den Burgunderbraten zubereitet. Das ist ganz normal! Ich hab hier mal die häufigsten Fragen für Sie zusammengefasst, damit bei Ihnen auch alles glattläuft:

Welcher Rotwein eignet sich am besten für Burgunderbraten?

Für einen echten Burgunderbraten nimmt man am besten einen guten Rotwein aus der Burgunder-Region, wie Spätburgunder. Aber keine Sorge, ein anderer trockener Rotwein funktioniert auch super, zum Beispiel ein Merlot oder ein Chianti. Wichtig ist nur, dass Sie einen Wein nehmen, der Ihnen auch schmeckt, wenn Sie ihn pur trinken. Weil der Wein so viel Geschmack in die Sauce bringt, macht die Wahl wirklich einen Unterschied. Also, greifen Sie zu, was Ihnen gefällt!

Kann ich den Burgunderbraten schon am Vortag zubereiten?

Ja, das können Sie sogar sehr gut! Tatsächlich schmeckt der Burgunderbraten oft am nächsten Tag noch besser, weil die Aromen dann richtig schön durchgezogen sind. Sie können ihn komplett schmoren und die Sauce fertig machen. Lassen Sie ihn dann vollständig abkühlen und bewahren Sie ihn im Kühlschrank auf. Zum Aufwärmen geben Sie ihn einfach wieder in einen Topf oder Bräter bei niedriger Temperatur auf den Herd oder in den Ofen. Sie werden sehen, er wird wunderbar!

Was tun, wenn die Sauce zu dünn geworden ist?

Das passiert ja manchmal, keine Panik! Die einfachste und schnellste Methode ist, die Sauce noch mal kurz aufzukochen und dann mit etwas angerührter Speisestärke (Speisestärke mit ein bisschen kaltem Wasser glatt rühren) nachzubinden. Geben Sie die Stärke löffelweise dazu und rühren Sie gut um, bis die Sauce die gewünschte Konsistenz hat. Alternativ geht auch eine Mehlschwitze, aber die Speisestärke ist schneller und hinterlässt keinen Mehlgeschmack.

Muss man das Gemüse in der Sauce pürieren?

Das ist wirklich Geschmackssache! Manche mögen den Burgunderbraten mit einer ganz feinen, glatten Sauce, da ist Pürieren oder Durchsieben angesagt. Aber ganz ehrlich, ich finde es oft sogar ganz toll, wenn die kleinen Stückchen vom Schmorgemüse noch in der Sauce sind. Das gibt so einen schönen rustikalen Touch und man sieht, dass da richtig was drin ist! Machen Sie einfach, wie es Ihnen am besten gefällt.

Serviervorschläge für Ihren Burgunderbraten

So, der Burgunderbraten ist fertig geschmort, die Sauce duftet herrlich – was gehört denn jetzt unbedingt dazu? Ganz klar, wir wollen ja was Ordentliches auf den Tisch bringen! Weil der Braten ja schon so wunderbar kräftig und geschmacksintensiv ist, darf die Beilage gerne ein bisschen was aushalten können. Klassiker sind da einfach unschlagbar. Ich liebe ihn ja am liebsten mit diesen luftigen Klößen, die die Sauce so schön aufsaugen. Aber auch ein cremiges Kartoffelpüree ist einfach himmlisch dazu. Und wenn es mal was Grünes sein soll, dann ist ein Rotkohl, der fast so lange schmort wie der Braten selbst, eine fantastische Wahl. Probieren Sie aus, was Ihnen am besten schmeckt!

Close-up of sliced Burgunderbraten, a German roast beef, with a glistening red wine sauce and rosemary garnish.

Aufbewahrung und Wiedererwärmen des Burgunderbratens

So, das ist ja das Schöne an einem guten Burgunderbraten: Er schmeckt oft am nächsten Tag noch mal so gut! Wenn Sie also Reste haben – was ich ehrlich gesagt selten erlebe, aber wer weiß! – dann werfen Sie die bitte nicht weg. Bewahren Sie den abgekühlten Braten und die Sauce am besten getrennt voneinander in luftdichten Behältern im Kühlschrank auf. Da hält sich das Ganze locker 2-3 Tage, manchmal sogar ein bisschen länger. Wenn Sie den Braten wieder erwärmen wollen, ist es am besten, ihn langsam zu machen, damit er schön saftig bleibt. Entweder im Bräter bei niedriger Temperatur auf dem Herd oder auch im Ofen, dann wird er wieder richtig schön zart und die Sauce wird auch gleich mit warm.

Nährwertangaben für Burgunderbraten (Schätzung)

Bei so einem herzhaften Gericht wie unserem Burgunderbraten sind die Nährwerte natürlich immer so eine Sache. Aber damit Sie mal eine grobe Idee bekommen: Pro Portion können Sie mit etwa 600-750 Kalorien rechnen. Dazu kommen ungefähr 40-50g Protein, weil wir ja gutes Rindfleisch verwenden. Kohlenhydrate sind eher wenig, vielleicht so 10-15g, und Fett liegt je nach Stück Fleisch und Sauce bei etwa 35-50g. Denken Sie dran, das sind nur Schätzwerte, die je nach Fleischqualität und wie viel Sauce Sie nehmen, natürlich variieren können!

Juicy slices of German Burgunderbraten coated in a dark, rich sauce with visible pieces of cranberries.

Burgunderbraten

Ein klassischer Burgunderbraten, der langsam geschmort wird, bis er zart ist. Perfekt für ein Sonntagsessen.
Prep Time 30 minutes
Cook Time 3 hours
Ruhezeit 30 minutes
Total Time 4 hours
Servings: 6 Personen
Course: Hauptgericht
Cuisine: Deutsch

Ingredients
  

Für den Braten
  • 1.5 kg Rinderbraten (z.B. aus der Keule)
  • 2 EL Öl
  • 2 Stück Zwiebeln gewürfelt
  • 2 Stück Karotten gewürfelt
  • 1 Stück Sellerieknolle gewürfelt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 500 ml Rotwein (Burgunder)
  • 500 ml Rinderbrühe
  • 2 Zweige Thymian
  • 1 Blatt Lorbeerblatt
  • Salz Salz nach Geschmack
  • Pfeffer Schwarzer Pfeffer frisch gemahlen, nach Geschmack
Zum Binden der Sauce
  • 1 EL Speisestärke mit etwas kaltem Wasser angerührt

Equipment

  • Bräter
  • Ofen

Method
 

  1. Heize deinen Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vor.
  2. Würze den Rinderbraten rundherum mit Salz und Pfeffer.
  3. Erhitze das Öl in einem Bräter bei starker Hitze und brate den Braten von allen Seiten scharf an, bis er eine schöne Kruste hat. Nimm den Braten aus dem Bräter und stelle ihn beiseite.
  4. Gib das gewürfelte Gemüse (Zwiebeln, Karotten, Sellerie) in den Bräter und brate es für etwa 5-7 Minuten an, bis es leicht gebräunt ist.
  5. Füge das Tomatenmark hinzu und röste es kurz mit an.
  6. Lösche mit dem Rotwein ab und lass ihn kurz einkochen. Gib dann die Rinderbrühe, Thymian und das Lorbeerblatt hinzu.
  7. Lege den Braten zurück in den Bräter. Die Flüssigkeit sollte den Braten etwa zur Hälfte bedecken.
  8. Decke den Bräter zu und schmore den Braten im vorgeheizten Ofen für etwa 3 Stunden, oder bis er sehr zart ist. Wende den Braten zwischendurch einmal.
  9. Nimm den Braten aus dem Bräter und halte ihn warm. Entferne Thymianzweige und Lorbeerblatt.
  10. Püriere die Sauce mit einem Stabmixer oder streiche sie durch ein Sieb. Binde die Sauce mit der angerührten Speisestärke, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Schmecke die Sauce mit Salz und Pfeffer ab.
  11. Lass den Braten vor dem Anschneiden etwa 30 Minuten ruhen.
  12. Schneide den Braten in Scheiben und serviere ihn mit der Sauce.

Notes

Dazu passen hervorragend Klöße, Kartoffelpüree oder Rotkohl.

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